Neues UNESCO-Biosphärenreservat im Piemont

Die französisch-italienische Alpenlandschaft rund um den Monte Viso ist eines der elf neu in die UNESCO-Liste aufgenommenen Biosphärenreservate. Wahrzeichen der Gegend ist der mit 3841 Metern Höhe in Italien und Frankreich weithin sichtbare Monte Viso, der südlichste Alpengipfel über 3500 Metern und zudem der höchste Gipfel der Cottischen Alpen. Umrunden kann man den Monviso, wie er im piemontesischen Dialekt genannt wird, auf dem Wanderweg Giro di Viso, der durch den Tunnel Buco di Viso führt.

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Bekannt ist der imposante Gipfel auch, weil zu seinen Füßen am Pian del Re der Fluss Po entspringt. Das Gebiet gehört zu einem der Naturschutzgebiete des Cuneo Po-Parks. Hier beginnen zahlreiche Pfade, die zum Gipfel und zu den verstreuten Berghütten sowie zum Traversette-Pass führen, dem historischen Verbindungspass zwischen der alten Markgrafschaft von Saluzzo und Frankreich. Malerische Täler und unberührte Natur laden hier zum Wandern und Spazieren ein. Das geschützte Gebiet rund um den Monte Viso, das auf italienischer Seite zur Provinz Cuneo gehört, ist ein Geheimtipp für Wanderer, Ruhesuchende und Naturliebhaber. ENIT

Weitere Informationen: www.cuneoholiday.com/de, www.vallipo.cn.it

Foto by XTOF360 licensed under CC BY-SA 2.0
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