Die 15 schönsten Strände Italiens

Naturbelassene Strände und unberührte Landschaften, die vom Geruch der mediterranen Vegetation eingehüllt sind, versteckte Küsten an türkisfarbenem Meer, das jedem tropischen Paradies in nichts nachsteht: Von Ligurien bis Sardinien, von Venetien bis Kampanien bietet Italien atemberaubende Strände, die Badegenuss pur und herrliche Ausblicke bieten.

Scala dei Turchi, Sizilien

Scala dei Turchi, Sizilien
Scala dei Turchi, Sizilien

Zwischen Realmonte und Porto Empedocle nahe Agrigent gelegen, ist der Strand der Scala dei Turchi einzigartig in Italien: weniger ein Strand, handelt es sich eher um eine blendend weiße Klippe, die im Laufe der Zeit von Wind und Meer geformt wurde. Der Legende nach diente sie einst als Unterschlupf für türkische Schiffe, die von hier aus auf Raubzüge entlang der sizilianischen Küste gingen. Um zum Strand zu gelangen, muss man eine in den Kalkstein gehauene Naturtreppe überwinden, rundherum kann man in geschützten Buchten eintauchen.

Cala Luna, Sardinien

Cala Luna, Sardinien
Cala Luna, Sardinien

Im Golf von Orosei an der Ostküste Sardiniens liegt dieser Traumstrand, dessen Lage in wilder Landschaft beeindruckend ist: Cala Luna ist von felsigen Hängen und schroffen Gipfeln eingerahmt und mit Höhlen durchzogen und wird für sein kristallklares Meer geschätzt, das ideal zum Schnorcheln und für Tauchgänge ist. Der goldene Sandstrand und das seichte Wasser machen ihn auch für Kinder geeignet. Man erreicht den Strand nur über das Meer z.B. mit Ausflugsbooten oder über einen anspruchsvollen Weg (für geübte Wanderer); vor Ort es gibt eine Bar und ein Restaurant.

Bagni della Regina Giovanna, Kampanien

Bagni della Regina Giovanna, Kampanien
Bagni della Regina Giovanna, Kampanien

Man sagt, dass einst Königin Johanna von Anjou an dieser Stelle, wo sich eine Villa aus der Römerzeit befand, zum Baden kam, verführt durch das schöne Meer und die suggestive Lage. Die „Bäder der Königin Johanna“ sind faszinierende Naturbecken am Fuße einer Klippe in Capo di Sorrento, die mit einem fünfzehnminütigen Spaziergang erreicht werden können. Der Meeresboden ist kieselig und fällt rasch tief ab, das Panorama ist spektakulär: Von hier aus reicht der Blick vom Golf von Neapel über die Halbinsel von Sorrent bis hin zu Ischia und Procida.

Cristo degli Abissi, Baia di San Fruttuoso, Ligurien

Cristo degli Abissi, Baia di San Fruttuoso, Ligurien
Cristo degli Abissi, Baia di San Fruttuoso, Ligurien
Foto: Kosta Korçari (CC BY-SA 2.0)

Die kleine Bucht mit einem wunderschönen türkisfarbenen Meer liegt eingebettet zwischen den ligurischen Bergen, Camogli und Portofino, im Regionalen Naturpark von Portofino – ein Meeresschutzgebiet: der kleine Strand von San Fruttuoso wird von der gleichnamigen Abtei aus dem 12. Jahrhundert dominiert. Am Meeresgrund, in etwa 17 Meter Tiefe, befindet sich die versunkene Statue des Cristo degli Abissi (dt. Christus der Abgründe). Der Kieselstrand verfügt über ein Strandbad sowie die Möglichkeit zur Einkehr. Er ist mit dem Boot von den nahegelegenen Orten (auch von Genua aus) oder zu Fuß in etwa zwei Stunden zu erreichen, indem man den Spazierwegen des Naturparks folgt.

Spiaggia di Collelungo, Toskana

Spiaggia di Collelungo, Toskana
Spiaggia di Collelungo, Toskana
Foto: Francescomusico83 (CC BY-SA 4.0)

Ruhig und fernab des Rummels liegt der Strand im Maremma-Nationalpark zwischen Lilien bedeckten Dünen und Pinienwäldern: das ist der Collelungo-Strand, drei Kilometer goldener Sand zwischen Marina di Alberese und der Torre der Collelungo. Der Strand ist weitläufig und naturbelassen – unter Umständen kann man sogar Füchse oder Kuhherden am Strand liegen sehen – und ist von Sanddünen und der typischen Maremma-Vegetation umgeben. Das Meer ist meist ruhig und klar. Man erreicht den Strand vom Besucherzentrum des Nationalparks aus über die Route „A2 Le Torri“ (5,8 km) oder vom Strand von Marina di Alberese aus und fährt dann einige Kilometer weiter nach Süden.

Le Dune di Porto Pino, Sardinien

Le Dune di Porto Pino, Sardinien
Le Dune di Porto Pino, Sardinien
Foto: Cristiano Cani (CC BY 2.0)

Ein langer, weißer Sandstrand mit mediterraner Vegetation zwischen sanften Sanddünen und türkisfarbenem Meer: Der Strand „Le Dune“ (auch bekannt als „Is Arenas Biancas“) befindet sich an der südwestlichen Spitze Sardiniens in der Gegend von Teulada. In dieser Naturoase leben rosafarbene Flamingos und Reiher, der Sand wird von Lilien und wilden Rosmarinsträuchern durchsetzt; etwas weiter nördlich befindet sich ein Lagunengebiet.

Punta Aderci, Abruzzen

Punta Aderci, Abruzzen
Punta Aderci, Abruzzen
Foto: Luca Volpi (CC BY-SA 3.0)

Lange, mit Kieseln durchsetzte Sandstrände, dahinter Klippen, Pinienwälder am Meer und Wanderwege: Punta Aderci ist ein Naturschutzgebiet im Küstenstreifen der Abruzzen mit einer beeindruckenden Naturvielfalt. Das Reservat umfasst den Strand Punta Penna, ein maritimes Amphitheater, das wegen der Klarheit des Wassers und der unberührten Natur geschätzt wird; den Strand Libertini, von dem aus eine unbefestigte Straße zum Vorgebirge führt; und den Strand Mottagrossa: hier beginnt einer der wildesten und einsamsten Küstenabschnitte der Adria.

Spiaggia della Tonnara, Riserva di Vendicari, Sizilien

Spiaggia della Tonnara, Riserva di Vendicari, Sizilien
Spiaggia della Tonnara, Riserva di Vendicari, Sizilien

Im Vendicari-Reservat, einer faszinierenden Naturoase im Osten Siziliens zwischen Küstendünen, Salinen, Süßwasserteichen und kilometerlangen Stränden liegt die Spiaggia della Tonnara. Die weitläufige Sandküste mit unberührter Natur und seichtem, türkisfarbenem Wasser zählt zu den schönsten Abschnitten. Vor der Kulisse der kleinen Insel Vendicari und der alten Thunfischfanganlagen kann man nicht selten Flamingos und Kormorane beobachten. Sie können auch zu Fuß oder mit dem Fahrrad auf mehreren von Vegetation umgebenen Wegen zwischen Wachtürmen und den Überresten der Salinen das Gebiet erkunden.

Baia delle Zagare, Apulien

Baia delle Zagare, Apulien
Baia delle Zagare, Apulien
Foto: photolupi (CC BY-NC-ND 2.0)

Im Gargano in der Nähe von Mattinata, zwischen steil abfallenden weißen Klippen und Felsen, die aus dem smaragdgrünen Wasser ragen, verdankt die Baia delle Zagare ihren Namen den duftenden Orangenblüten, die in der Nähe blühen. Der Strand wurde von der Umweltschutzorganisation Legambiente mit 3 „Segeln“ ausgezeichnet. Unverwechselbar sind die beiden vom Wind geformten Kalksteintürme. Die Bucht umfasst zwei Strände, die durch eine Klippe in zwei Hälften geteilt sind: Baia delle Zagare und Baia dei Faraglioni, beides weiße Kieselstrände, die per Boot oder über Gehwege von der Hauptstraße erreicht werden können.

Spiaggia della Scialara, Apulien

Spiaggia della Scialara, Apulien
Spiaggia della Scialara, Apulien
Foto: iuk (CC BY-NC-ND 2.0)

Wir befinden uns immer noch im Gargano, aber diesmal in Vieste, mit seinem Top- Strand: die herrliche Spiaggia della Scialara liegt neben dem Pizzomunno, dem eindrucksvollen Kalksteinmonolithen, dem Wahrzeichen der Stadt. Der Strand, auch bekannt als „Spiaggia del Castello“, weil er von einer Stauferburg dominiert wird, ist 3 Kilometer lang, mit goldenem Sand, einem kristallklaren Meeresboden und seichtem Wasser und verfügt über zahlreiche Strandbäder.

La Fontelina, Kampanien

La Fontelina, Kampanien
La Fontelina, Kampanien
Foto: Elenagm (CC BY 3.0)

Einer der landschaftlich schönsten und exklusivsten Strände der Welt, La Fontelina, liegt eingebettet zwischen Felsen und Meer: hier kann man vor der eindrucksvollen Szenerie der berühmten Faraglioni di Capri ins Meer eintauchen. Ein bezaubernder Ort wie für eine Filmkulisse geschaffen, war der Strand schon zu Zeiten der Römer ein Ort des Müßiggangs. Das Tragen von Strandschuhen ist ein Muss und wird mit unverwechselbaren Eindrücken belohnt. Fontelina ist seit Jahren ein renommierter Beach Club – mit Liegen und Sonnenschirmen, einer Bar und einem Restaurant; um den Strand zu erreichen folgt man der kleinen Straße, die vom Belvedere di Tragara ausgeht.

Spiaggia dell’Arco Magno, Kalabrien

Spiaggia dell'Arco Magno, Kalabrien
Spiaggia dell’Arco Magno, Kalabrien

Mit Blick auf das Tyrrhenische Meer, nicht weit von Cosenza in einer kleinen Bucht zwischen majestätischen Klippen und dem spektakulären Golf von Policastro, befindet sich ein wahrlich faszinierender Strand: die Spiaggia dell’Arco Magno, so genannt wegen des Felsbogens, der sie vom Meer trennt. Er ist nicht einfach zu erreichen: entweder über das Meer vom nahegelegenen Strand Marinella aus oder über einen unwegsamen Felsenpfad, von dessen Spitze aus man eine wirklich einzigartige Aussicht genießen kann.

Spiaggia di Porto Caleri, Venetien

Spiaggia di Porto Caleri, Venetien
Spiaggia di Porto Caleri, Venetien
Foto: Comune di Rosolina (CC BY-SA 4.0)

Der Strand befindet sich in Rosolina inmitten des Nationalparks des Po-Deltas, versteckt durch den Pinienwald einer Naturoase und ist angenehm ruhig: der Strand von Porto Caleri ist ein langer Sandstrand von sechs Kilometern, wild und reich an Flora und Fauna, wo der Wind die Sanddünen formt, die die Landschaft Jahr für Jahr verändern. Sie erreichen den Strand über drei Spazierwege entlang hölzerner Stege, die über dem Wasser und der Vegetation schweben und sich im Inneren des Botanischen Gartens der Küste befinden.

Cala Jannita, Basilikata

Cala Jannita, Basilikata
Cala Jannita, Basilikata
Foto: ThinkingNomads (CC BY-NC-SA 2.0)

Ein langer Strand mit schwarzem Sand, umgeben von Felsen und gebirgigen Ausläufern am Rande des Naturparks Illicini, ist Cala Jannita, gegenüber der Insel Santo Janni, einer der berühmtesten und landschaftlich reizvollsten Strände im Gebiet von Maratea. Mehrmals mit der Blauen Flagge ausgezeichnet, ist der „schwarze Strand“ frei und zu Fuß über einen Pfad erreichbar, der die mediterrane Macchia durchquert. Der Strand ist der perfekte Ausgangspunkt, um die nahe gelegene Grotta della Sciabella zu besuchen.

Le Fumarole, Kampanien

Le Fumarole, Kampanien
Le Fumarole, Kampanien
Foto: Giovanni Di Meglio

Ein Muss für alle, die Ischia besuchen. Le Fumarole – ein paar Schritte vom Dorf Sant’Angelo entfernt – ist ein ganz besonderer Strand, an dem die vulkanische Aktivität der Insel mit bloßem Auge sichtbar ist. In der Antike wurden die „Fumarolen“, vulkanische Dampf- und Gasaustritte, und die aus dem Boden austretende Wärme genutzt, um den Körper zu heilen. Die Dämpfe und Blasen, die aus dem Sand aufsteigen, kann man mit einer Tauchermaske unter Wasser beobachten. ENIT

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